Würzburg

Aktuelles aus dem Kreis Würzburg

Pressemitteilung vom 27. Februar 2015

MdL Felbinger erkundigt sich über Projekt „Die 2. Chance“

Felbinger: „Idealer Rettungsanker für schulverweigernde Jugendliche.“

Den Tag der offenen Tür an der Caritas-Don-Bosco-Berufsschule in Würzburg nutzte Landtagsabgeordneter und Kreisrat Günther Felbinger um sich vor Ort von der Wirksamkeit des Einsatzes der finanziellen Mittel des Landkreis Main-Spessart durch die Beteiligung am Roven-Projekt "Die 2. Chance, Mach’s mit Schulabschluss“ zu überzeugen. Das überaus erfolgreiche Re-Integrationsprojekt bietet Schulverweigerern die Möglichkeit in das Schulsystem zurückzufinden und damit die Chance auf einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern, Schule, Jugendhilfe und weiteren Partnern nötig. Wie der Leiter der Don-Bosco-Berufsschule, Dr. Harald Ebert, informierte, seien derzeit zwei Jugendliche aus dem Landkreis Main-Spessart im Programm „Die 2. Chance“ und zwei weitere in der Nachbetreuung. Felbinger weiß die rund 13.500 Euro, die der Landkreis jährlich hierfür investiert, damit sehr gut angelegt. „Roven ist ein Rettungsanker für Jugendliche und bietet die vielversprechende Chance Kosten für spätere ‚Reparaturmaßnahmen‘ gar nicht erst aufkommen zu lassen“, so Felbinger.

PM_DonBosco

Foto v.l.n.r. Dr. Harald Ebert, MdL Günther Felbinger, Chris Frank (Leiter des ROVEN-Projekts)Ganze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 22. Dezember 2014

FREIE WÄHLER fordern verlässlichere Finanzierungsgrundlage für Städte und Gemeinden

Felbinger: Anteil am kommunalen Steuerverbund auf 15 Prozent erhöhen

Die Bayerische Staatsregierung rühmt sich auch in diesem Jahr wieder ihrer Rekordausgaben für den kommunalen Finanzausgleich. Günther Felbinger, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, hält Finanzminister Söders Superlativen jedoch einige ernüchternde Fakten entgegen: „Das Volumen der Schlüsselzuweisung für die bayerischen Kommunen ist mit über drei Milliarden Euro sehr erfreulich. Das liegt aber ausschließlich an den derzeitigen Rekordsteuereinnahmen. Sinken die Steuern – etwa durch eine Konjunkturabschwächung – kehren die Einnahmeprobleme der Kommunen zurück.“ Die Freien Wähler forderten deshalb eine Erhöhung des Anteils der Kommunen am allgemeinen Steuerverbund auf 15 Prozent, um eine konstante und verlässliche Finanzierungsgrundlage zu schaffen. Felbingers Fraktion nehme damit den in der Verfassung verankerten Anspruch der Kommunen auf eine angemessene Finanzausstattung ernst und wolle ihn in die Tat umsetzen.

Die Stadt Würzburg erhält  für das Jahr 2015 Schlüsselzuweisung in Höhe von 42 785 092 Euro. Insgesamt entfallen für den Regierungsbezirk Unterfranken 57 538 836 Euro auf die kreisfreien Städte und 215 405 184 Euro auf die kreisangehörigen Gemeinden. Die Landkreise des Regierungsbezirkes erhalten außerdem noch einmal insgesamt 153 348 080 Euro als Landkreisschlüsselzuweisungen.

Den Anstieg des Anteils am allgemeinen Steuerverbund von 11,7 Prozent im Jahr 2008 auf heute 12,75 Prozent verbuchen die FREIEN WÄHLER als Erfolg ihrer beharrlichen Forderung nach einer angemessenen Finanzausstattung der Kommunen. Felbinger: „Wir haben für den Doppelhaushalt deshalb konsequent 15 Prozent eingefordert. Schließlich ist der Freistaat bei der Verteilung der Steuern zwischen Bund und Land nur Treuhänder für einen angemessenen Kommunalanteil und die Kommunen sind keine Bittsteller. Angemessen und krisenfest sind 15 Prozent – nicht weniger. Für dieses Ziel werden wir uns weiterhin konsequent einsetzen.“

PM Schlüsselzuweisungen WürzburgGanze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 22. Oktober 2014

Bildungspolitiker Felbinger beeindruckt von Rimparer Mittelschule

Felbinger: Vorbildliche Konzepte mit vielen Ehrenamtlichen

Rimpar. „Wenn eine Schule Ehrenamtliche für die Mithilfe des pädagogischen Auftrages gewinnen kann, ist das eine tolle Sache, wenn aber Schule nur funktioniert, wenn Ehrenamtliche mithelfen, dann ist eigentlich Bildungsnotstand“, sagte der bildungspolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Günther Felbinger (Gemünden), nach dem Besuch der Rimparer Maximilian-Kolbe-Mittelschule. Auf Einladung seines früheren jahrelangen Lehrerkollegen an der Dr. Karl-Kroiss-Schule in Würzburg, Peter Zier, der als Rimparer Seniorenbeirat ehrenamtlich im Schulkonzept der Mittelschule involviert ist, informierte sich der Bildungspolitiker über das engagierte Rimparer Mittelschul-Konzept. Dies ist einst aus der Not durch die zu geringen Lehrerstundenzuweisungen des Staates entstanden.

So schilderte Schulleiter Reinhard Schlereth, dass die Besonderheit bei der Betreuung der Schüler in der Einbindung vieler ehrenamtlicher Helfer liegt. „Unsere Schule ist ein offenes Haus, wir bieten Senioren die Möglichkeit sich bei Computerkursen weiterzubilden und Senioren unterstützen wiederum einige Schüler ganz individuell beim Lernen an der Schule.“

Interessiert fragte Felbinger nach, ob auch Schüler aus dem weiteren Umland, beispielsweise aus Würzburg-Versbach die Rimparer Schule besuchen würden. Der stellvertretende Schulleiter Michael Walter erklärte, dass dies aufgrund der Sprengeleinteilung im Mittelschulbereich nicht möglich sei und Schüler die Schule nicht frei wählen können. „Gymnasiasten und Realschüler können stets frei die Schule ihrer Wahl besuchen, Mittelschüler werden aufgrund des Sprengels, der sie an eine Schule im Wohnort bindet, dagegen bevormundet“, kritisierte Felbinger. Dadurch verlieren die Mittelschulen einen wichtigen Anreiz, um differenzierte, kluge Konzepte für die Schüler zu präsentieren.

Felbinger sprach sich für mehr Eigenverantwortung für die Schulen aus, die auch zu einer qualitativen Verbesserung des Schulprofils führen könne: „Ich hege eine gewisse Sympathie dafür den Schulsprengel aufzulösen, da durch die gegenseitige Konkurrenz der Schulen untereinander die Qualität des Unterrichts und des Profils der Schule steigt“, so Felbinger.

Beeindruckt zeigte er sich auch von dem Engagement der Lehrkräfte in Bezug auf die Vermittlung von Lehrstellen und der seit Jahren praktizierten Ausbildungsplatz-Garantie. „Wenn jede Schule eine Ausbildungsplatz-Garantie für die Schüler abgeben könnte müssten wir uns weniger Sorgen um den Wegzug von jungen Erwachsenen aus ihren Heimatorten machen“, so Felbinger. Für ihn ist die Einbindung der Schule mit ihren Schülern in das soziale und gesellschaftliche Leben vor Ort ein Garant dafür, dass eine Kommune wie Rimpar auch zukünftig attraktiv für

Familien bleibt. „Mit Standards kann heute keine Schule mehr punkten, wir brauchen viel Eigeninitiative und Engagement damit die Schüler ausbildungsfähig sind“, meint

der Bildungspolitiker. Er versprach deshalb dem Team um Schulleiter Schlereth bei der Sprengelbindung für Mittelschüler noch einmal am Ministerium nachzuhaken, denn nur ein gesunder Wettbewerb um die besten Konzepte für die Mittelschulen wäre mittel- bis langfristig auch ein Garant für den Erhalt dieser Schulart.

Foto(von links): Reinhard Schlereth, Michael Walter, Günther Felbinger, Peter Zier

PM Kolbe Mittelschule RimparGanze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 29. April 2014

Podiumsdiskussion zur Wahlfreiheit G8/G9 am Gymnasium

Gemeinsamkeiten zur Veränderung am Gymnasium mit Volksbegehren bündeln

Würzburg. Am Ende einer intensiven Diskussion im Würzburger Rudolf-Alexander-Schröder-Haus zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums waren sich die Bildungsexperten und Zuhörer in einem einig: das G8 ist am Ende und das bayerische Gymnasium braucht eine Neuausrichtung! Wie diese im Einzelnen aussehen kann, ob als reines G9 oder als Ergänzung zum G8 als weitere Option auch das G9, wie dies die Freien Wähler mit ihrem Volksbegehren anstreben, darüber gab es im Verlauf der zweistündigen Diskussion große Gemeinsamkeiten und nur in Nuancen unterschiedliche Ansätze.

Einig waren sich die Diskutanten auf dem Podium auch, dass der Schlüssel zum Erfolg für ein zukunftsfähiges Gymnasium nur mit mehr Zeit zum Lernen und Leben zu erreichen ist. „Die persönliche Reife und ein qualitatives, vertieftes Lernen der Schülerinnen und Schüler, um somit die Studierfähigkeit zu erlangen, stehen für uns im Vordergrund unserer Betrachtungen", sagte der Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der Freien Wähler, Günther Felbinger.

Und um gerade den individuell unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten der Schüler Rechnung zu tragen, müsse man deshalb die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 schaffen. Deren Vorteil liege vor allem darin, so Felbinger, dass die Entscheidung für das Jahr länger erst nach der sechsten Klasse erfolgen müsse, sodass bereits zwei Jahre Entwicklungsverlauf einer Schülerbiografie am Gymnasium als Entscheidungskriterium zur Verfügung stehen.

Dass dies durchaus gut funktionieren kann und von der Organisation her möglich ist, darüber berichtete Oberstudiendirektor Uwe Petersen, Schulleiter des Wilhelms-Gymnasium in Kassel. In seinem Grundsatzreferat legte er dar, dass die Grundlage für das Funktionieren eines Parallel-Angebots von G8 und G9 eine intensive Elternarbeit sei. „Man muss die Eltern mit ins Boot nehmen und sie in Beratungsgesprächen immer wieder in die Planungen einbeziehen und ihnen die damit verbundenen individuellen Entwicklungsmöglichkeiten ihres Kindes vor Augen führen", so Petersen.

An seinem Gymnasium, das als eines von 13 Modell-Gymnasien in Hessen die Wahloption seit nunmehr zwei Jahren anbietet, habe sich gezeigt, dass durchaus anfangs Verunsicherung der Eltern hinsichtlich der Wahlmöglichkeit vorhanden sei, dies sich jedoch durch mehrere Elternabende und Elterngespräche problemlos abbauen ließ. „Mit der Wahlmöglichkeit eröffnet sich jede Schule neue Handlungsfelder und wird attraktiver, weil auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler besser eingegangen werden kann", so Petersen.

An seiner Schule habe sich so eine moderate Verteilung der beiden Zweige ergeben. Von 140 Schülern entschieden sich nach der sechsten Jahrgangsstufe 80 für G9 und die Übrigen für G8.

Zustimmung zu Veränderung des jetzigen bayerischen Gymnasiums kam auch seitens des unterfränkischen Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Philologenverbandes, Peter Stegmann, der „mehr Zeit zum Vertiefen" als wichtig ansah und ähnlich dem Freie Wähler-Modell ein G9 mit der Möglichkeit des G8 für besonders begabte Kinder als sinnvoll ansah.

Die Auswirkungen für das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen beschrieb Thomas Öffner, Diözesanvorsitzender des BDKJ. „Während der Zulauf zu dem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr riesig ist, weil die Jugendlichen Abiturienten ein Jahr der Reife und des Lernens für das Leben suchen, ist das ehrenamtliche Engagement in unseren Organisationen, gerade bei den Gruppenleitern stark rückläufig. Hier müssen sich die Kinder bereits früh auf die Schule fokussieren und haben nicht mehr die Zeit für außerschulische Aktivitäten wie noch beim G9"

Eindringlich ermunterte Daniel Osthoff, Vorsitzender der BIBA, „jetzt die Gemeinsamkeiten zu suchen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen" und das Volksbegehren zu unterstützen. „Nur mit einem erfolgreichen Volksbegehren werden wir den Schalter zu einer längeren Gymnasialzeit definitiv umlegen können. Über die Ausgestaltung im Einzelnen kann man danach im gemeinsamen Konsens reden", so Osthoff.

PM Gymnasiumsdiskussion in Würzburg

Foto(von links): Günther Felbinger, Peter Stegmann, Uwe Petersen, Daniel Osthoff, Thomas Öffner, Gerhard Bless(unterfränkischer Bezirksvorsitzender des BLLV)Ganze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 18. Februar 2014

FREIE WÄHLER: Beängstigender Anstieg der Bedürftigenzahl bei der Würzburger Tafel

Felbinger:  Ehrenamt muss mehr Anerkennung finden

Die Würzburger Tafel ist für Bedürftige in der Domstadt ein echter Nothelfer, doch der Verein kann den Ansturm momentan kaum noch bewältigen. Waren es 2012 noch 1700 Menschen pro Woche, die auf Hilfe angewiesen waren, sind es jetzt bereits über 2300. Im Rahmen des Ehrenamtsprojekts „Dank dem Ehrenamt“ der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion besuchten deshalb Landtagsabgeordneter Günther Felbinger (Gemünden), zusammen mit der sozialpolitischen Sprecherin Gabi Schmidt (Neustadt/Aisch), die Würzburger Tafel in der Weißenburgerstraße. „Es ist beängstigend zu sehen, wie viele Familien und auch ältere Menschen die Tafel regelmäßig in Anspruch nehmen müssen, hier driftet die Gesellschaft auseinander“, so die beiden Freien Wähler-Abgeordneten, nachdem die Vorsitzende der Tafel, Isolde Welbers, Zahlen über die Versorgungssituation präsentiert hatte.

Erschrocken zeigte sich Felbinger über die Tatsache, dass darunter auch über 500 Kinder bis 17 Jahre seien, sowie rund 450 ältere Menschen, die von einer zu geringen Rente leben müssen. Fast 7 Tonnen Lebensmittel bekommt die Tafel dafür wöchentlich aus den Würzburger Supermärkten. Über 150 ehrenamtliche Helfer engagieren sich bei der Sortierung und Ausgabe der Lebensmittel und öffnen den Tafelladen dreimal pro Woche. „Das Engagement der vielen freiwilligen Helfer ist beeindruckend, ohne Ehrenamt wäre eine Einrichtung wie die Tafel überhaupt nicht vorstellbar, Respekt!“ ergänzt Felbinger. Neben den Ehrenamtlern finanziert der Verein seine Ausgaben wie Miete und den Unterhalt der Fahrzeuge allein über Spenden.

Isolde Welbers freute sich deshalb, dass es für die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit die so genannte Ehrenamtscard gibt, die auch einigen Helfern der Tafel mittlerweile ausgehändigt wurde. „Das Ehrenamt muss gestärkt werden, die Ehrenamtscard ist ein wichtiger Baustein, die freiwillige Arbeit zu würdigen“, erklärte Felbinger und versprach sich im Landtag weiter für eine bessere und verstärkte Anerkennung des Ehrenamts einzusetzen. „Auf Initiative der FREIEN WÄHLER wurde  schließlich auch die Stärkung des Ehrenamts in die Verfassung aufgenommen, es ist uns ein großes Anliegen, dass das nun mit Leben erfüllt wird und nicht nur ein Papiertiger bleibt“.

 

Foto1(von links): Isolde Welbers, Gabi Schmidt, Günther Felbinger

Foto2(von links): Günther Felbinger, Hildegard Mauersberger, Gabi Schmidt

PM Besuch Würzburger Tafel Felbinger(1)Ganze Pressemitteilung lesen »

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