Bad Kissingen

Aktuelles aus Bad Kissingen

Pressemitteilung vom 16. Juni 2016

„Rhönkäppchen“ bekommt 6.000 Euro Förderung

Felbinger: Mehr Anträge aus Unterfranken wünschenswert


 

Bad Kissingen/München.
Die interkommunale Allianz Kissinger Bogen erhält dieses Jahr eine Förderung aus dem Kultusfonds 2016 im Bereich Bildung, teilt der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger in einer Pressemitteilung mit. So bekommt die Allianz für die Erarbeitung und Ausführung des Tanz- und Musiktheaterstück „Rhönkäppchen“ 6.000 Euro als Förderung. Das Projekt „Rhönkäppchen“ lehnt sich an das bekannte Märchen Rotkäppchen an und soll im Schuljahr 2016/17 zusammen mit lokalen Grundschulen neu erschaffen werden, um die Teilnehmer an die Themen Umwelt und Heimat heranzuführen.


„Ich halte dieses Projekt, an dem fast 200 Kinder teilnehmen können, für eine wunderbare Sache, um spielerisch die Region, Umwelt und Musik kennenzulernen“, lobte Felbinger. Es sei ein vorbildliches Projekt für die Förderung des Bereiches Bildung des Kulturfonds. Bedauerlicherweise, so Felbinger, sei nur ein Antrag aus Unterfranken für den Kulturfonds 2016 im Bereich Bildung gestellt worden: „Ich bin einerseits sehr froh, dass überhaupt ein Antrag gestellt wurde, da es schon Jahre gab, wo gar kein Antrag aus Unterfranken vorlag. Andererseits möchte ich an die vielen Organisationen und Kommunen appellieren, diese Chance künftig nicht ungenutzt zu lassen und sich für die Förderung, die bis zu 50 Prozent der Kosten ausmachen kann, zu bewerben.“ Das Kulturfonds im Bereich Bildung unterstützt vorrangig örtliche Initiativen außerhalb der Ballungszentren. Die Förderungen können zwischen 5.000 und 50.000 Euro betragen.

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Pressemitteilung vom 7. Juni 2016

Stromtrassen Suedlink/Südostpassage später fertig als geplant

Felbinger: Jetzt aus dem Trassenprojekt aussteigen


Main-Spessart.
Laut aktuellen Medienberichten der Süddeutschen Zeitung unter Berufung auf die Bundesnetzagentur werden die umstrittenen Stromtrassen Suedlink und Südostpassage erst 2025 fertig sein – volle drei Jahre später als bisher geplant. Dazu sagt der Gemündener Abgeordnete, Günther Felbinger: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Ausstieg aus dem Trassenprojekt, das für die Energiewende sowieso nichts bringt. Die deutschen Kernkraftwerke gehen 2022 vom Netz, der Ersatzstrom aus Norddeutschland kommt frühestens drei Jahre später im Süden an. Dann aber braucht ihn hier kein Mensch mehr!“
Die Freien Wähler hatten sich als einzige Landtagspartei von Anfang an gegen die beiden Stromtrassen Suedlink und Südostpassage ausgesprochen und stattdessen für mehr Anstrengungen bei der regionalen Energiewende plädiert. Felbinger, durch dessen Stimmkreis der SuedLink durchlaufen wird, warnt auch vor dem immensen Landverbrauch durch den Bau der Stromtrassen: „Zwei Trassen quer durch Deutschland mit 70 Meter hohen Strommasten oder unterirdisch mit 30 Meter breiten Korridoren, auf denen kein Baum stehen darf und Landwirtschaft kaum mehr betrieben werden kann – das ist Größenwahn und Landvernichtung sondergleichen. Die Politik muss jetzt schnellstmöglich die Notbremse ziehen – auch weil eine Realisierung wie beim Berliner Flughafen ständig nach hinten korrigiert wird. Durch das unsinnige Festhalten an den Trassenplänen geht nur wertvolle Planungszeit verloren, um die Energiewende wirklich zu schaffen.“
In einem für die Freie Wähler Landtagsfraktion erstellen Gutachten kommt Prof. Jarass aus Wiesbaden zu dem Schluss, dass der SuedLink für die Versorgungssicherheit Bayerns nicht notwendig sei. Über seine Forschungen zur dezentralen Energiewende und der damit verbundenen Entbehrlichkeit von SuedLink berichtet Prof. Jarass am Freitag, den 10. Juni 2016, um 20:00 Uhr in Bad Brückenau, Römershag im Gasthaus Breitenbach, Eduard-Gerhard-Str. 5. Es schließt sich eine Diskussion mit dem energiepolitischen Sprecher der Freien Wähler, Thorsten Glauber und dem Betreuungsstimmkreisabgeordneten Günther Felbinger an.

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Pressemitteilung vom 18. März 2016

FREIE WÄHLER zu SIEMENS-Abbauplänen

Felbinger sieht Potenzial für Stärkung des Wirtschafts- wie Wissenschafts-Standortes


Bad Neustadt/München.
Der geplante Stellenabbau bei SIEMENS in Bad Neustadt beschäftigt auch den FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordneten Günther Felbinger. Bereits im Vorfeld des Treffens mit Ministerpräsident Seehofer und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner stimmte er sich mit Landrat Thomas Habermann und Bürgermeister Bruno Altrichter dahingehend ab im gemeinsamen Dialog zunächst mit der Staatsregierung alle Möglichkeiten auszuloten Bad Neustadt als SIEMENS-Standort zu stärken und den geplanten Stellenabbau abzufedern sowie Kompensationsmaßnahmen anzubahnen.
Mit einem in diese Richtung zielenden Dringlichkeitsantrag im Plenum des Bayerischen Landtages unterstrich die Fraktion der Freien Wähler nochmals den Handlungsbedarf.


Nach dem Treffen von Habermann und Altrichter mit der Staatsregierung und einem kurzen Gespräch mit Staatsministerin Aigner sieht Felbinger die Notwendigkeit zunächst einmal in Verhandlungen mit der Siemens-Führung nach Möglichkeiten zu suchen mit neuen innovativen Handlungsfeldern den Standort weiter zu stärken. „Es ist schon einmal 2009/10 gelungen mit zukunftsorientierter Ausrichtung den Spieß für Siemens in Bad Neustadt umzudrehen und in diese Richtung sollten alle Anstrengungen gehen“, so Felbinger.
Gleichzeitig gelte es Bad Neustadt als starken regionalen Wirtschaftsstandort noch mehr mit der Wissenschaft zu verknüpfen. Die Verstetigung des TTZ Elektromobilität mit einer stärkeren Regionalförderung sei der erste Schritt dazu. Bereits in der Vergangenheit hatte sich Felbinger zusammen mit Fraktionschef Hubert Aiwanger bei mehreren Besuchen für die Verstetigung des TTZ eingesetzt und auch entsprechende Haushaltsanträge gestellt. Für Felbinger seien weitere Anbahnungen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt anzuvisieren, um auch den Unternehmen hier eine Plattform zu bieten den Standort Bad Neustadt als Wissenschaftsstandort noch mehr mit der Wirtschaft zusammenzubringen und als solchen zu stärken.
Positiv sieht Felbinger die Tatsache, dass die Staatsministerin wie auch der Ministerpräsident die Sache sehr ernst nähmen und auch Siemens eine Standortgarantie ausgesprochen habe. „Es gilt jetzt weiter alle politischen Kräfte zu bündeln und im sachlichen Miteinander einen groß angelegten Aktionsplan zu erarbeiten, der nicht nur die Arbeitsplätze sichert, sondern diese auch nachhaltig stärkt und ausbaut“. In Kürze will sich Felbinger bei einem Besuch vor Ort auch diesbezüglich mit dem Betriebsrat abstimmen.Ganze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 27. Juni 2015

Kulturfonds Bayern vergibt Fördermittel in den Landkreis Bad Kissingen

17 Projekte in Unterfranken werden mit insgesamt 211.600 Euro gefördert

Der Kulturfonds Bayern hat auch 2015 wieder Fördermitteln nach Unterfranken vergeben. Wie Freie Wähler-Landtagsabgeordneter Günther Felbinger (Gemünden) mitteilt, werden 17 Projekte im unterfränkischen Raum in diesem Jahr mit einer Förderung von maximal 25.000 Euro/Projekt bezuschusst.

Im Landkreis Bad Kissingen wurde ein Projekt des Markt Bad Bocklet für einen Probenraum des Musikvereins Steinacher Musikanten in der generalsanierten Henneberghalle im OT Steinach mit 4.100 Euro bezuschusst.

Weitere Zuwendungen gehen an Projekte in den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg, Main-Spessart, Kitzingen, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg. Abgelehnt wurden hingegen zwei Projekte, eines davon in Mellrichstadt und ein anderes in Bad Kissingen.

Der Landtagsabgeordnete ermutigt daher noch einmal alle Gemeinden und Kulturschaffenden in Unterfranken dazu, rechtzeitig Anträge zur Förderung im Rahmen des Kulturfonds zu stellen. Das entsprechende Formular kann auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst unter www.stmwfk.bayern.de/foerderung/kulturfonds.aspx heruntergeladen werden.

PM Kulturfonds 2015 KGGanze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 9. April 2015

Stellvertretender Ausschussvorsitzender erkundet Staatsbad Bocklet

Felbinger: Bad Bocklets Zurückhaltung und Charme macht es zukunftsfähig

Zu einem Informationsbesuch mit Kurdirektor Thomas Beck und dem Geschäftsführer der Bad Bocklet Kur GmbH, Bürgermeister Wolfgang Back, traf sich Freie Wähler Landtagsabgeordneter Günther Felbinger, um sich in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des Öffentliches Dienstes über die Situation des Staatsbades im Allgemeinen und die Zukunft des Kur- und Bäderbetriebes im Speziellen zu informieren.

Felbingers Interesse galt der Spezifität Bad Bocklets, das 2001 den Kurbetrieb vom Freistaat übernommen und in eine kommunale GmbH des Marktes Bad Bocklet umgewandelt hat. „Ich sehe in der Tatsache, dass das operative Geschäft, wie Veranstaltungen, Werbung, Vertretung des Ortes nach innen und außen, in einer Hand liegen, schon erhebliche Vorteile", so Felbinger. Bekanntlich gehören die Kuranlagen dem Freistaat und die Kommune tritt quasi als Pächter auf. Das Staatsbad Bad Bocklet unterscheidet sich damit erheblich von den übrigen Staatsbädern hinsichtlich der Finanzierung und des Kurbetriebes.

Wie Beck darlegte, finanziere sich das Staatsbad aus den vier Bausteinen Kurtaxe, kommunaler Fremdenverkehrsbeitrag, Festzuschuss des Freistaates und den jährlichen Barleistungen des Marktes in Höhe von rund 150.000 Euro. „Wir rühren uns dann beim Freistaat, wenn es notwendig wird", stellte Bürgermeister und Geschäftsführer Back fest und meinte: „Dann stoßen wir in der Regel auch auf offene Ohren".

Beck machte deutlich, dass Bad Bocklet im Wesentlichen nur die Bestandserhaltung im Fokus habe. In einem zweiten Schritt gelte es die Zukunftsfähigkeit herzustellen und zu modernisieren: „Wir legen Wert auf einen hohen Qualitätsstandard, den brauchen wir aber auch, um bestehen zu können. Gute Qualität ist entscheidend"! Gerade durch die Nachbarschaft mit Bad Kissingen sei dies sehr wichtig. Zusätzlich könne man Synergieeffekte, wie die Nutzung der KissSalis-Therme und die kostenlosen Busverbindungen für die Kurgäste nutzen.

Hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit steht die Sanierung bzw. die Erneuerung des Kurmittelhauses und damit verbunden das Konzept für Behandlungen außerhalb der Reha auf der Agenda ganz oben an und soll demnächst vorgestellt werden, so Back.

Zusätzlich soll in diesem Zusammenhang als Ergänzung des Angebotes die Schaffung einer Wasserfläche an der Fränkischen Saale am Rande des Kurparks anvisiert werden, wobei Wasser und Natur erlebbar gemacht werden. „Ich halte das konservative Herangehen und die sinnvollen kleinen Schritte zur Ergänzung des Angebotes für die Kurgäste für sehr sinnvoll und zukunftsfähig", meinte Felbinger angesichts der Konkurrenzsituation unter den Heilbädern. Ebenso hält er die Tatsache, dass im Zusammenhang mit der Erneuerung des Kurmittelhauses das ortsgebundene Heilmittel Wasser wieder in den Focus der Kur in Bad Bocklet rücken soll, für naheliegend und erfolgsversprechend.

Problematisch sieht Felbinger die ihm dargelegten Kürzungen bei den Öffnungszeiten von Schloss Aschach und der Einsparung von Personal durch den Bezirk Unterfranken: „Entweder stellt sich der Bezirk seiner Verantwortung für seine Kulturgüter oder man lässt es. Kultur „light“ ging schon immer in die Hose".

PM Felbinger im Staatsbad Bocklet

Foto(von links):  Wolfang Back, Günther Felbinger, Thomas BeckGanze Pressemitteilung lesen »

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