Bad Kissingen

Aktuelles aus Bad Kissingen

Pressemitteilung vom 7. April 2017

Bürgerentscheid setzt Zeichen für Hallenbadsanierung

Felbinger: Stadtrat muss Bürgerwillen ernst nehmen und Sanierung auf den Weg bringen


Münnerstadt.
Bei einem Besuch der Hallenbad-Ausstellung im ehemaligen Blauen Laden in Münnerstadt informierte sich der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger über die derzeitigen Aktivitäten des Vereins Bürgerbad Münnerstadt e.V. Dessen Vorsitzender Wolfgang Blümlein sowie Almut Lintner und Matthias Kleren, der Vorsitzende des Freie Wähler Kreisverbands und der Kreisvereinigung Bad Kissingen, zeigten Felbinger, der sich seit vielen Jahren für eine bessere Förderung der Kommunen bei der Sanierung von Schulschwimmstätten im Bayerischen Landtag stark macht, die Historie und Probleme des Hallenbads auf.




Wolfgang Blümlein (erster von links), Matthias Kleren (zweiter von links) und Günther Felbinger (fünfter von links) mit Besuchern der Ausstellung.

Wolfgang Blümlein (Erster von links), Matthias Kleren (Zweiter von links) und Günther Felbinger (Fünfter von links) mit Besuchern der Ausstellung.


In der Ausstellung wurde anhand von Vergleichsaufnahme deutlich gemacht, dass das seit 2010 geschlossene Münnerstädter Hallenbad auch rund sieben Jahre nach der Schließung noch über eine weitgehendst gute bauliche Substanz verfügt und daher eine Sanierung anzustreben wäre.


Nach dem gewonnenen Bürgerentscheid warten die Verantwortlichen des Bürgerbad Münnerstadt noch immer auf die Kostenvergleichsrechnung zwischen Abbruch und seinen Folgekosten sowie den möglichen Sanierungskosten, die der Stadtverwaltung als Hausaufgabe per Bürgerentscheid aufgetragen worden ist.


Blümlein informierte Felbinger, dass sich nach dem gewonnenen Bürgerentscheid mittlerweile ein Arbeitskreis aus verschiedenen Mitgliedern der Stadtratsfraktionen und von Architekten und Mitgliedern des Bürgerbadvereins gefunden habe, der derzeit dabei ist, Möglichkeiten auszuloten, wie den Münnerstädter Bürgerinnen und Bürger ein Hallenbad ermöglicht werden könne.


„Ich halte es für außergewöhnlich wichtig, dass es allen Bürgerinnen und Bürgern, angefangen vom Kleinkind bis hin zu den Senioren, möglich ist, ortsnah eine Schwimm-Möglichkeit wahrnehmen zu können. Für eine Kommune ist es eine nicht ganz billige Angelegenheit sich ein Hallenbad zu leisten, aber in Hinblick auf den heute mehr den je im Vordergrund stehenden Präventionsgedanken und um Familien ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld bieten zu können von enormer Bedeutung“, lobte Felbinger die Bemühungen des Vereins.


Felbinger, der selbst auch Stadtrat in Gemünden ist, berichtete dem Bürgerbadverein über die derzeit in seiner Heimatstadt vonstatten gehende Sanierung des Hallenbads und machten den Aktivisten Mut. Denn auch in Gemünden habe es der Stadtrat geschafft, sich mit großer Mehrheit und entgegen der Meinung des Bürgermeisters für eine Sanierung ein- und durchzusetzen.


„Da sich in Münnerstadt das Volk als Souverän eindeutig gegen den Abriss des Hallenbades ausgesprochen hat, sollte sich der Stadtrat letztendlich Volkes Meinung beugen“, meinte Felbinger. Gleichzeitig lud der Abgeordnete den Bürgerbadverein und weitere Interessierte nach Gemünden ein, um sich dort vor Ort ein Bild über die Hallenbadsanierung machen zu können.

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Pressemitteilung vom 20. Januar 2017

Auf Bildungsfahrt mit Günther Felbinger

Gruppenbild Im Plenarsaal

Im Plenarsaal des Bayerischen Landtags


Felbinger: Freue mich auf persönlichen Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern


Oberthulba/Bad Kissingen.
Es gibt gewisse Dinge, die sind nicht jedem Bürger möglich. So dürfen im Plenarsaal des Bayerischen Landtages lediglich die gewählten Volksvertreter bei den Plenumssitzungen Platz nehmen. Eine Ausnahme ergab sich bei der Landtagsfahrt des Freien Wähler Landtagsabgeordneten Günther Felbinger. So konnte eine Gruppe 50 Besuchern aus dem Gemeinde Oberthulba nicht nur den Bayerischen Landtag besuchen, sondern auch im Plenarsaal auf den Stühlen der Volksvertreter sitzen und so mal den Stuhl der Landtagspräsidentin Barbara Stamm oder der Kabinettsmitglieder in Beschlag zu nehmen. Zur Diskussion mit dem Abgeordneten brachten die Besucher zahlreiche Fragen und Anliegen mit. So ging es um Renten- und Bildungspolitik, das gemeinsame Abitur oder die kostenfreie Schülerbeförderung. Aber auch die Ungleichheit zwischen dem Norden und Süden Bayerns war Thema. Felbinger erklärte, dass der Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München zwar mehr Fluggäste nach München bringen werde, dies aber zulasten kleinerer Flughäfen wie beispielsweise Nürnberg geschehe. „In den nächsten 20 Jahren wird die Bevölkerung im Metropolraum München stark anwachsen, aber die Bevölkerungszahl in Unterfranken sinken. Diesem Nord-Süd-Gefälle müsse gegengesteuert werden, so Felbinger: „Wir benötigen, insbesondere um junge Familien in Mainfranken zu halten, eine zufriedenstellende Infrastruktur und eine flächendeckende Versorgung mit Schulen, Ärzten und Kindergärten. Für diese Ziele werde ich mich auch im nächsten Jahr stark machen.“


Auch der mögliche Beitritt des Landkreises Bad Kissingen am Verkehrsverbund Mainfranken wurde thematisiert. Felbinger begrüßte dieses Ansinnen ausdrücklich, um so die öffentlichen Verkehrsmittel noch besser miteinander zu verzahnen nach dem Motto ‚Eine Fahrkarte vom Kreuzberg bis nach Kreuzwertheim’. Zugleich mahnte er jedoch beim Beitritt genau hinzuschauen, ob mit dem Verkehrsverbund Mainfranken tatsächlich bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Als gebranntes Kind berichtete er am Beispiel des Beitritt des Landkreis Main-Spessart im Jahr 2013 zum Verkehrsverbund, dass damit die Fahrt von seinem Heimatort Langenprozelten nach Würzburg um rund 30 Prozent teurer geworden sei.

Nach der gut einstündigen Diskussion war das Ziel der Fahrt, den Blick hinter die Kulissen des Maximilianeums zu werfen, erreicht, zumal die Besucher vorher einen informativen Film über die Geschehnisse um und im Landtag gesehen hatten. Im Anschluss war es den Teilnehmern der Landtagsfahrt möglich durch die Landeshauptstadt zu bummeln und die dortigen zahlreichen Events zu besuchen. Es sei immer wieder ein besonderes Erlebnis den Bayerischen Landtag und die Landeshauptstadt München zu besuchen, meinte Felbinger: „Hier lernt man politische Abläufe hautnah kennen und hat auch mal die Gelegenheit uns Politikern ein Anliegen vorzutragen. Ich freue mich immer auf den persönlichen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern.“Ganze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 29. November 2016

Dringlichkeitsantrag im Landtag soll Schaeffler-Standort Elfershausen sichern helfen

Felbinger: Benötigen politische Lösung mit Zukunftsperspektive

Michael Walter, Günther Felbinger (v. l. n. r. )

Michael Walter, Günther Felbinger (v. l. n. r. )



Elfershausen.
Der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger zeigt sich mit dem Schaeffler-Werk in Elfershausen solidarisch. Bei einem Werksbesuch und einem Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Michael Walter äußerte Felbinger Unverständnis für die Entscheidung des Schaeffler-Vorstands das Werk bis Ende 2017 zu schließen: „Zum einem besteht eine Beschäftigungsgarantie bis 2020 von Schaeffler, zum anderen ist das Werk voll ausgelastet, erwirtschaftet gute Kennzahlen und zeigt sich in der Fertigung und Entwicklung höchst innovativ. Ich sehe die Pläne vor allem als einen Weg der Aktiengesellschaft Schaeffler, um höhere Gewinnspannen zu erwirtschaften, indem die Produktion aus Deutschland wegrationalisiert und in Länder mit niedrigeren Löhnen verlagert wird.“

Felbinger wird nun das Gespräch mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner suchen, um politische Unterstützung für den Standort Elfershausen zu finden. So wäre es für Felbinger denkbar, dass für den Wegfall der Produktion im Bereich der Ringkugellager eine andere zukunftsträchtige Technologie nach Elferhausen zieht: „Wir benötigen für die Beschäftigten und den Standort eine Lösung mit Zukunft, die weit über das Jahr 2020 hinausgeht. Der Wegfall von 270 Arbeitsplätzen wäre für eine strukturschwache Region, wie den Landkreis Bad Kissingen, ein schwerer Schlag.“

Außerdem wird er im Bayerischen Landtag gemeinsam mit seiner Fraktion einen diesbezüglichen Dringlichkeitsantrag bereits an diesem Mittwoch einbringen, indem die Politik hier in Verhandlung mit der Konzernspitze im Rahmen der Regional- oder Wirtschaftsförderung möglichst Lösungsmöglichkeiten zur Standortsicherung ins Visier nimmt.

Im Gespräch mit Walter wurde deutlich, dass die Beschäftigten bei einer Schließung kaum in nah gelegene Schaeffler-Werke wechseln könnten. Schweinfurt benötige derzeit kaum Personal und in Kitzingen sei das Logistikverteilzentrum noch im Aufbau. Aufgrund der jetzigen Beschäftigungsgarantie sei es auch günstiger für Schaeffler die Mitarbeiter in Elfershausen zu halten, wo bereits seit zehn Jahren 40 Stunden pro Woche gearbeitet werden, aber nur 35 Stunden bezahlt werden.

Im Jahr 2009, während der ersten Folgen der Continental-Übernahme, zeigte sich die Schaeffler-Belegschaft solidarisch mit ihrem Arbeitgeber und demonstrierte für den Erhalt des Unternehmens. Diese gegenseitige Wertschätzung dürfe nicht einfach einseitig seitens der Managementebene aufgekündigt werden, fordert Felbinger.Ganze Pressemitteilung lesen »

Pressemitteilung vom 16. Juni 2016

„Rhönkäppchen“ bekommt 6.000 Euro Förderung

Felbinger: Mehr Anträge aus Unterfranken wünschenswert


 

Bad Kissingen/München.
Die interkommunale Allianz Kissinger Bogen erhält dieses Jahr eine Förderung aus dem Kultusfonds 2016 im Bereich Bildung, teilt der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger in einer Pressemitteilung mit. So bekommt die Allianz für die Erarbeitung und Ausführung des Tanz- und Musiktheaterstück „Rhönkäppchen“ 6.000 Euro als Förderung. Das Projekt „Rhönkäppchen“ lehnt sich an das bekannte Märchen Rotkäppchen an und soll im Schuljahr 2016/17 zusammen mit lokalen Grundschulen neu erschaffen werden, um die Teilnehmer an die Themen Umwelt und Heimat heranzuführen.


„Ich halte dieses Projekt, an dem fast 200 Kinder teilnehmen können, für eine wunderbare Sache, um spielerisch die Region, Umwelt und Musik kennenzulernen“, lobte Felbinger. Es sei ein vorbildliches Projekt für die Förderung des Bereiches Bildung des Kulturfonds. Bedauerlicherweise, so Felbinger, sei nur ein Antrag aus Unterfranken für den Kulturfonds 2016 im Bereich Bildung gestellt worden: „Ich bin einerseits sehr froh, dass überhaupt ein Antrag gestellt wurde, da es schon Jahre gab, wo gar kein Antrag aus Unterfranken vorlag. Andererseits möchte ich an die vielen Organisationen und Kommunen appellieren, diese Chance künftig nicht ungenutzt zu lassen und sich für die Förderung, die bis zu 50 Prozent der Kosten ausmachen kann, zu bewerben.“ Das Kulturfonds im Bereich Bildung unterstützt vorrangig örtliche Initiativen außerhalb der Ballungszentren. Die Förderungen können zwischen 5.000 und 50.000 Euro betragen.

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Pressemitteilung vom 7. Juni 2016

Stromtrassen Suedlink/Südostpassage später fertig als geplant

Felbinger: Jetzt aus dem Trassenprojekt aussteigen


Main-Spessart.
Laut aktuellen Medienberichten der Süddeutschen Zeitung unter Berufung auf die Bundesnetzagentur werden die umstrittenen Stromtrassen Suedlink und Südostpassage erst 2025 fertig sein – volle drei Jahre später als bisher geplant. Dazu sagt der Gemündener Abgeordnete, Günther Felbinger: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Ausstieg aus dem Trassenprojekt, das für die Energiewende sowieso nichts bringt. Die deutschen Kernkraftwerke gehen 2022 vom Netz, der Ersatzstrom aus Norddeutschland kommt frühestens drei Jahre später im Süden an. Dann aber braucht ihn hier kein Mensch mehr!“
Die Freien Wähler hatten sich als einzige Landtagspartei von Anfang an gegen die beiden Stromtrassen Suedlink und Südostpassage ausgesprochen und stattdessen für mehr Anstrengungen bei der regionalen Energiewende plädiert. Felbinger, durch dessen Stimmkreis der SuedLink durchlaufen wird, warnt auch vor dem immensen Landverbrauch durch den Bau der Stromtrassen: „Zwei Trassen quer durch Deutschland mit 70 Meter hohen Strommasten oder unterirdisch mit 30 Meter breiten Korridoren, auf denen kein Baum stehen darf und Landwirtschaft kaum mehr betrieben werden kann – das ist Größenwahn und Landvernichtung sondergleichen. Die Politik muss jetzt schnellstmöglich die Notbremse ziehen – auch weil eine Realisierung wie beim Berliner Flughafen ständig nach hinten korrigiert wird. Durch das unsinnige Festhalten an den Trassenplänen geht nur wertvolle Planungszeit verloren, um die Energiewende wirklich zu schaffen.“
In einem für die Freie Wähler Landtagsfraktion erstellen Gutachten kommt Prof. Jarass aus Wiesbaden zu dem Schluss, dass der SuedLink für die Versorgungssicherheit Bayerns nicht notwendig sei. Über seine Forschungen zur dezentralen Energiewende und der damit verbundenen Entbehrlichkeit von SuedLink berichtet Prof. Jarass am Freitag, den 10. Juni 2016, um 20:00 Uhr in Bad Brückenau, Römershag im Gasthaus Breitenbach, Eduard-Gerhard-Str. 5. Es schließt sich eine Diskussion mit dem energiepolitischen Sprecher der Freien Wähler, Thorsten Glauber und dem Betreuungsstimmkreisabgeordneten Günther Felbinger an.

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Kontakt

Bür­ger­bü­ro Main­fran­ken
Gün­ther Fel­bin­ger, MdL
Kirch­platz 9
97753 Karl­stadt

Tel.: 09353-983010
Fax: 09353-983012
buergerbuero@​guenther-felbinger.​de

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