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Initiative vom 15. April 2017

Konzerthaus-Neubau und Gasteig-Sanierung: Für eine praktikable und kostensparende Lösung für die Musikstadt München

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich ins Benehmen mit der Stadt München zu setzen, um eine praktikable und kostensparende Alternativlösung zu finden, die eine Ausweichspielstätte obsolet werden lässt. Die Planung der Sanierung des Gasteigs sowie der Neubau des Konzerthauses im Werksviertel sollen so geplant und aufeinander abgestimmt werden, dass der Gasteig bis zur Fertigstellung des Konzerthauses als Spielstätte auch weiterhin zur Verfügung steht.


Begründung:

Die Planungen für die Gasteig-Sanierung sehen vor, dass die Bauarbeiten spätestens 2021 im Kulturzentrum beginnen sollen. So stünde die Philharmonie schon ab der Saison 2020/2021 nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommt, dass mit einer Eröffnung des neuen Konzerthauses im Werksviertel vor 2024 nicht zu rechnen ist. Die Konsequenz daraus: Die Musikstadt München müsste mindestens vier Jahre lang auf einen großen Konzertsaal verzichten.


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Initiative vom 15. April 2017

#BILDUNG_DIGITAL IX: Berufliche Bildung 4.0

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, an beruflichen Schulen die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen auf dem künftig immer stärker von der Digitalisierung geprägten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Hierzu ist insbesondere die Umsetzung folgender Maßnahmen notwendig:

─ Bereitstellung mobiler Endgeräte für alle Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen, um Lernkooperationen zwischen Berufsschule und Betrieb zu ermöglichen bzw. weiter auszubauen;

─ Ausstattung der beruflichen Schulen mit berufstypischen Geräten und Anlagen sowie branchenspezifischen Softwareprodukten;

─ Modernisierung der Ausbildungsgänge durch Anpassung der Lehrpläne an beruflichen Schulen hinsichtlich der Anwendung und des Einsatzes von digitalen Geräten und Arbeitstechniken sowie eines stärkeren Einbezugs von Themen wie Datenschutz und Datensicherheit in der Arbeitswelt, Industrie und Wirtschaft 4.0, Wissensmanagement, E-Commerce, smartes Handwerk oder digitales Bauen;

─ Prüfung der Möglichkeiten einer Implementierung von Themen der digitalen Bildung in die Ausbildereignungsprüfung;

─ Einrichtung von kontinuierlichen und verpflichtenden berufsspartenspezifischen Fortbildungsangeboten zur digitalen Bildung für Lehrende an beruflichen Schulen.


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Initiative vom 15. April 2017

#BILDUNG_DIGITAL X: Teilhabechancen durch Bildung 4.0 stärken

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, ein standardisiertes pädagogisches Konzept zu digitalen Lernumgebungen zu entwickeln und an den bayerischen Schulen zu implementieren, durch das Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise aufgrund von Krankheit längerfristig nicht oder nur teilweise am Präsenzunterricht teilnehmen, an Lernprozessen innerhalb der gewohnten Klasse oder Lerngruppe aktiv teilhaben können. Dieses Konzept sollte durch Standards und Anweisungen hinsichtlich der Ausgestaltung dieser Lernumgebungen sowie der damit verbundenen Prüfungsformen in einem Kultusministeriellen Schreiben (KMS) konkretisiert werden, wodurch zugleich auch die notwendige Rechtssicherheit für Schulen und Lehrende bezüglich der Schaffung solcher digitaler Lernumgebungen gewährleistet wird.


Begründung:

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft bietet enorme Potenziale, die es auch für das bayerische Bildungssystem zu nutzen gilt. Ein wesentliches Potenzial ist die Entstehung online-gestützter Lernformen sowie Kommunikationsmöglichkeiten, die über den Präsenzunterricht an den bayerischen Schulen hinausgehen. Die damit verbundene Schaffung von digitalen Lernumgebungen bietet insbesondere den Schülerinnen und Schülern, die nicht oder nur zeitweise am Präsenzunterricht teilnehmen können, die Möglichkeit, Teilhabechancen am bayerischen Bildungssystem wahrzunehmen und auch ohne physische Anwesenheit innerhalb der gewohnten Lerngruppe am Unterricht und an Lernprozessen teilzunehmen.


Lesen Sie den kompletten Antrag als pdf-Dokument: 0000010318
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Initiative vom 15. April 2017

#BILDUNG_DIGITAL I: Strategische Ausrichtung der bayerischen Hochschulen im digitalen Zeitalter voranbringen

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen, die Einrichtung eines hochschulartübergreifenden Forums zur Digitalisierung der Lehre und Forschung unter der Führung des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) zu forcieren. Dabei sollen auch bereits bestehende Einrichtungen (z.B. Zentrum Digitalisierung.Bayern, Virtuelle Hochschule Bayern) mit einbezogen werden, um den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Erkenntnisse der Hochschulen sowie Einrichtungen zu intensivieren und damit potenzielle Synergieeffekte auszuloten. Ziel dabei soll sein, gemeinsam die strategische Ausrichtung und Profilbildung der bayerischen Hochschulen – unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Historizität und Typologie – für die Zukunft im digitalen Zeitalter voranzubringen und den Hochschulstandort Bayern dadurch nachhaltig zu stärken.

Dabei soll der Fokus des Forums unter anderem auf folgende Handlungsfelder gelegt werden:

─ Vertiefter Ausbau der Maßnahmen zur hochschulartenübergreifenden Vernetzung und strategischen Kooperation, um die Chancen der Digitalisierung für die weitere Flexibilisierung, Individualisierung und Internationalisierung von Lehre und Forschung adäquat zu nutzen sowie die Öffnung der Hochschulen zur Erschließung neuer Zielgruppen voranzubringen;

─ Verstärkte Weiterentwicklung digitaler Lehr- und Lernangebote mit Blick auf den gesamten Student-Life-Cycle unter Berücksichtigung forschungsbasierter Analysen über deren Auswirkungen und Wirksamkeit sowie der Bedarfe einer heterogener werdenden Studierendenschaft;


Lesen Sie den kompletten Antrag als pdf-Dokument: 0000010309
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Initiative vom 15. April 2017

#BILDUNG_DIGITAL II: Eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie für den Hochschulstandort Bayern

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, vor dem Hintergrund fundamentaler Veränderungsprozesse im Kontext der Digitalisierung ein Maßnahmenprogramm aufzulegen, in welchem den bayerischen Hochschulen zusätzliche Mittel in Höhe von 7 Mio. Euro für den Ausbau der IT-Infrastruktur sowie 200 neue Stellen zur Verfügung gestellt werden. Die genannten Stellen teilen sich dabei in 30 Professuren, 70 wissenschaftliche Mittelbaustellen sowie 100 Verwaltungsstellen.

Diese zusätzlichen Mittel und Stellen sollen im kommenden Nachtragshaushalt entsprechende Berücksichtigung finden.

Ziel des Maßnahmenprogramms soll sein, die Hochschulen nachhaltig dabei zu unterstützen, die Chancen und Innovationspotenziale der Digitalisierung zu nutzen, um die eigene strategische Ausrichtung zu schärfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dadurch soll eine dauerhafte und zukunftsgewandte Stärkung der bayerischen Hochschulen sowie des Hochschulstandorts Bayerns herbeigeführt werden.

Gegenstand des Maßnahmenprogramms sind Vorhaben und Projekte, welche die bayerischen Hochschulen in die Lage versetzen, den Herausforderungen der Digitalisierung effektiv zu begegnen und die damit verbundenen Chancen nachhaltig zu nutzen. So soll das Programm gezielt Anreize schaffen, um Digitalisierungsstrategien in Lehre und Forschung zu entwickeln, weiter auszubauen, zu optimieren und/oder zu

ergänzen. Das Programm richtet sich dezidiert an dieindividuellen Bedarfe der einzelnen Hochschulen.


Lesen Sie den kompletten Antrag als pdf-Dokument: 0000010310
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